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ShiftreagenzienZoomA-Z

Als Shiftreagenzien bezeichnet man eine Gruppe paramagnetischer Komplexe der Übergangs- und Seltenerdmetalle, die in der NMR-Spektroskopie Verwendung finden. 1969 wurde erstmals der Effekt beobachtet, dass die Signale von Protonen im NMR-Spektrum zu höheren oder tieferen Feldern verschoben sein können, wenn der Messlösung solche Metall-Komplexe zugesetzt werden. Die Zentralatome dieser Verbindungen lagern sich in derselben Weise wie Lewis-Säuren an freie Elektronenpaare der Untersuchungssubstanz an. Diese muss also N-, O- od. S-Atome enthalten.