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Karl Barry SharplessZoomA-Z

Biographie

Geboren
28. April 1941 in Philadelphia/Pennsylvania, USA

K.B. Sharpless ist ein amerikanischer Chemiker, der 2001 für seine Arbeiten über chiral katalysierende Oxidationsreaktionen (Sharpless-Epoxidierung, Sharpless-Bis-Hydroxylierung, Sharpless-Aminohydroxylierung) neben William S. Knowles und Ryoji Noyori den Nobelpreis für Chemie erhielt. K.B. Sharpless wurde 1941 in Philadelphia geboren und studierte bis 1963 Chemie am Dartmouth College. 1968 promovierte er an der Stanford University, 1969 wechselte er an die Harvard University. Von 1970 bis 1977 und von 1980 bis 1990 hatte Sharpless eine Professur am Massachusetts Institute of Technology. Von 1977 bis 1980 war er Professor an der Stanford University. Seit 1990 hat er eine "W.M. Keck"-Professur am Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien.

Derzeit arbeitet er vor allem auf dem neuen Gebiet der molekularen Click-Chemie, d.h. mit selektiven exothermen Reaktionen, die unter milden Bedingungen in Wasser ablaufen. Weitere Forschungsgebiete sind Übergangsmetall-katalysierte asymmetrische Reaktionen und katalysierte Oxidationsreaktionen (Os, Ru, Rh).

Chronologie

1941Geboren am 28. April in Philadelphia/Pennsylvania, USA
1963BA am Dartmouth College
1968Promotion an der Standfort University (bei E.E. van Tamelen)
1968Postdoktorant an der Standfort University (bei J.P. Collman)
1969Postdoktorant an der Harvard University (bei K. Bloch)
1970 - 1977Professur am Massachusetts Institute of Technology
1977 - 1980Professur an der Stanford University
1980 - 1990Professur am Massachusetts Institute of Technology
1990"W. M. Keck"-Professur am Scripps Research Institute, La Jolla, Kalifornien
1996Dozent am Skaggs Institute for Chemical Biology of TSRI
2001Nobelpreis der Chemie
2002Gastprofessur an der Kitasato University, Japan
Gestorben am . in