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Serotonin-SyndromZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin; Biochemie

Abb.1
Serotonin

Das Serotonin-Syndrom (auch serotonerges Syndrom genannt) wird durch einen Serotonin-Überschuss im Gehirn ausgelöst. Typische Symptome sind Unruhe, Angstzuständen, Muskelzittern und pathologischen Reflexe.

Ein derartiger Überschuss von Serotonin wird beispielsweise durch die gleichzeitige Einnahme von Monoamin-Oxidase-(MAO)-Hemmern, Antidepressiva aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) und tricyclischen Antidepressiva ausgelöst, also durch Medikamente, die alle die Serotonin-Konzentration erhöhen. Das Serotonin-Syndrom tritt in den meisten Fällen 4-6 Wochen nach Beginn der Medikamenteneinnahme auf.

Siehe auch: Monoamin-Oxidase