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SeneszenzZoomA-Z

Seneszenz (von lateinisch senescere "altern") ist in Medizin und Biologie allgemein der Fachbegriff für das Altern und die damit verbundenen organischen Prozesse.

Fachgebiet - Zellbiologie

In der Zellbiologie ist bereits seit längerem bekannt, dass alternde Zellen typische Veränderungen zeigen. Dazu gehört z.B. die ständige Verkürzung der Telomeren (Chromosomenenden) bei jeder Replikation der DNA (replikative Zellalterung). Des Weiteren kommt es zu vermehrten DNA-Schädigungen, erhöhter Tumorsuppressor-Aktivität und in den Mitochondrien zu einem erhöhten Auftreten reaktiver Sauerstoff-Species, die sich u.a. in Membranschädigungen bemerkbar machen.

Fachgebiet - Botanik

In der Botanik wird mit Seneszenz die Lebensphase vom voll entfalteten Blatt bis zum Tod dieses Blattes bezeichnet. Diese Seneszenz wird durch Phytohormone gesteuert und ist insbesondere durch den Abbau von Chlorophyll und die damit verbundene Verringerung der Photosynthese-Leistung des Blattes verbunden.