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SelektionZoomA-Z

Fachgebiet - Genetik

Selektion (lat. selectio "Auslese") bezeichnet die Veränderung der Häufigkeit von Allelen im Genpool einer Population in Abhängigkeit von biotischen und abiotischen Umweltfaktoren.

Selektion ist zwar ein gerichteter aber nicht planmäßiger, sondern opportunistischer Prozess, der eine Anpassung an die Umweltbedingungen ermöglicht und langfristig zur Evolution führt.

Erhöhte Fortpflanzungserfolge und die damit verbundene Weitergabe an Genen in die nächste Generation erzielen dabei jene Individuen, die u.a. die vorhandenen Nahrungsangebote besser nutzen, ein erfolgreicheres Balzverhalten praktizieren, effizientere Brutpflege betreiben, höhere Resistenz gegen Parasiten und Krankheiten aufweisen.

Siehe auch: Selektionsmechanismen

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Zellzyklus, Mitose und MeioseLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenZellzyklus

Die Vermehrung von Zellen basiert auf dem Prinzip der Zellteilung. Um eine Zelle in zwei identische Tochterzellen zu teilen, müssen das gesamte genetische Material und alle Zellkomponenten verdoppelt werden. Anhand von Animationen werden zunächst der dafür notwendige Zellzyklus und dann die Zellteilungen Mitose und Meiose vorgestellt.

Konzept der LeitstrukturLevel 260 min.

PharmaziePharmazeutische ChemieWirkstoffdesign

Die Suche nach neuen Wirkstoffen orientiert sich an den so genannten Leitstrukturen. Dieser Begriff bezeichnet den zwei- und dreidimensionalen Aufbau von Stoffen, die bereits einige der gewünschten Eigenschaften besitzen, aber andere vermissen lassen. Die meisten Leitstrukturen ergaben sich aus pflanzlichen, tierischen, mikrobiellen und körpereigenen Naturstoffen wie z.B. Neurotransmittern und Hormonen, wobei nur wenige der Vorlagen selbst als Arzneien zum Einsatz kommen. Eine ständig anwachsende Gruppe von Leitstrukturen wurde jedoch auch aus synthetischen Substanzen entwickelt, die klassisch in Tierversuchen auf biologische Wirksamkeit getestet wurden. Heute steht hierzu ein vollautomatisiertes Screening in Zellkulturen sowie molekularen Testsystemen zur Verfügung (High-Troughput-Screening, HTS).

Evolutive MethodenLevel 245 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnische Verfahren

Beispiele zur Anwendung evolutiver Methoden: Phagen- und Ribosomen-Display, Merrifield-Synthesen.

EvolutionLevel 260 min.

BiochemieBiologische GrundlagenAllgemeine biologische Grundlagen

Wie ist es möglich, dass aus chemischen Elementen und einfachsten Verbindungen Leben entstand? Angesichts der lebensfeindlichen Umweltbedingungen auf der noch jungen Erde, hat die Natur eine enorm Vielfalt an Lebensformen auf der Basis einfacher Biomoleküle hervorgebracht.