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sekundärer kinetischer IsotopeneffektZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie

Allgemein beschreibt der kinetische Isotopeneffekt den Einfluss eines Isotopen-Substituenten (z.B. Ausausch Wasserstoff-Atom gegen Deuterium-Atom) auf die Reaktionsgeschwindigkeit einer Reaktion. Dieser Effekt wird für die Untersuchung eines Reaktionsmechanismus ausgenutzt. Dabei wird zwischen primären und sekundären kinetischen Isotopeneffekten unterschieden. Bei einem primären kinetischen Isotopeneffekt wird das direkt an der Reaktion beteiligte Atom aus einer funktionellen Gruppe durch sein Isotop ausgetauscht. In der sekundären kinetischen Reaktion ist das substituierte Isotop nicht an der Reaktion beteiligt und befindet sich in der Nachbarschaft der reagierenden Gruppen.

Mit Hilfe des sekundären kinetischen Isotopeneffekts können Rückschlüsse auf die geschwindigkeitsbestimmenden Schritte und die Strukturen von Übergangszuständen der Verbindungen während einer Reaktion gewonnen werden.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Aufklärung von Reaktionsmechanismen (gesamt)Level 3100 min.

ChemieOrganische ChemieReaktionsmechanismen

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit den Prinzipien und Methoden zur Aufklärung von Reaktionsmechanismen organischer Reaktionen. Die Themengebiete: Identifizierung der Produkte und Zwischenprodukte, Isotopenmarkierungsexperimente, stereochemische Untersuchungen, kinetische Isotopeneffekte, Kreuzungsexperimente und Untersuchungen der Reaktionskinetik.

Aufklärung von Reaktionsmechanismen - Kinetische IsotopeneffekteLevel 345 min.

ChemieOrganische ChemieReaktionsmechanismen

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit dem Teilgebiet der kinetischen Isotopeneffekte des Themengebietes: "Prinzipien und Methoden zur Aufklärung von Reaktionsmechanismen organischer Reaktionen".