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SekundärenergieZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Zur Sekundärenergie zählt alle Energie, die man aus Energieträgern gewinnt, die aus Primärenergieträgern erzeugt wurden. Sowohl Wärme kann etwa durch Verbrennung (vgl. Verbrennungswärme) von Benzin (aus Rohöl gewonnener Sekundärenergieträger) in sekundärer Form erzeugt werden, als auch Elektrizität in Kohlekraftwerken, in denen zunächst Wärme als Primärenergie gewonnen und erst in einem zweiten Schritt Strom generiert wird. Sekundärenergieträger sind etwa Koksofenkoks, Holzkohle oder Mineralölerzeugnisse wie Benzin, die aus den Primärenergieträgern Kokskohle, Brennholz bzw. Rohöl gewonnen wurden. Wasserstoff-Gas, das mithilfe erneuerbarer Energien hergestellt wurde, zählt ebenfalls zu den Sekundärenergieträgern.

Der Begriff Sekundärenergieverbrauch bezeichnet den Verbrauch an sekundären Energieträgern zur Energiegewinnung. Er ergibt sich aus der Gewinnung der Energieträger einer Region über einen bestimmten Zeitraum, der Differenz aus den Bezügen und Exporten über die Grenzen der Region und den Änderungen der Lagerbestände.

Literatur

(2002): Römpp Online. Georg Thieme Verlag
(2006): Handbuch Energiestatistik. OECD/IEA , 18f.
(2009): Umweltindikatoren NRW - Primärenergieverbrauch. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

Siehe auch: Primärenergie