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SekretionZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Zellbiologie

Der Begriff Sekretion (von lat. secretio "Absonderung") bezeichnet eine vom vegetativen Nervensystem gesteuerte Abgabe von Substanzen durch spezialisierte Zellen oder Drüsen. Exokrine Drüsen geben diese Produkte nach außen, also an die Körper- oder Schleimhautoberfläche ab, während endokrinen Drüsen nach innen, also z.B. ins Blut, die Lymphe oder den Liquor sezernieren. Die Sekretion kann zum Beispiel der Exkretion dienen (Abgabe von Stoffwechsel-Endprodukten wie z.B. bei Exkreten), der Verdauung (Abgabe von Speichel, Magen- und Gallensäften) oder auch der Ernährung (Milchdrüsen), der Wärmeregulation (Schweiß), der Signalweitergabe (Homone, Transmitter) oder der Feindabwehr (Nasensekret, Gifte).

Bei Bakterien oder einzelnen Zellen wird der Begriff Sekretion für eine Ausschleusung von Proteinen aus der Zelle verwendet. So sezernieren Gram-negative Bakterien Enzyme wie die alkalische Phosphatase, die im Periplasma dieser Bakterien vorkommt, oder B-Lymphocyten und Plasmazellen sezernieren Immunglobuline ins Blut.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

3.1 - 3.5 - Cimetidin (gesamt)Level 3100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschreibt die Entwicklung des Ulcus-Therapeutikums Cimetidin. Zu Beginn werden die grundlegenden Informationen zu Ulcera (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre) aufgearbeitet. Im Folgenden wird die Entwicklung von Cimetidin ausgehend von Histamin als erste Leitstruktur besprochen. Den Abschluss bildet die Besprechung von Optimierungen ausgehend vom Wirkstoff Cimetidin, die zu den modernen hochwirksamen Ulcus-Therapeutika geführt haben.

3.1 - Cimetidin - MagengeschwüreLevel 240 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit der Verbreitung, den Symptomen, der Morphologie, den Folgen, der Historie, der Diagnose, der Behandlung und den Ursachen von Magengeschwüren.