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SchwingquarzZoomA-Z

Als Schwingquarz (auch kurz Quarz) bezeichnet man in der Elektrotechnik ein aus einem Quarzkristall herausgeschnittenes dünnes Quarzplättchen, das beidseitig leitend beschichtet und kontaktiert ist. Auf Grund der piezoelektrischen Eigenschaften des Quarzes wird der Kristall bei Anlegen einer Wechselspannung zu Deformationsschwingungen angeregt. Stimmt die Frequenz der angelegten Spannung mit der Eigenfrequenz des Quarzes überein, verhält sich der Schwingquarz wie ein elektrischer Resonanzkreis.

Schwingquarze finden als Taktgeber überall dort Anwendung, wo ein genauer Frequenzgang benötigt wird, so z.B. in Sendeanlagen, Quarzuhren, oder als Taktgeber in Computern.

In der Chemie finden Schwingquarze auch in der Sensorik Anwendung, wobei ausgenutzt wird, dass sich die Eigenfrequenz durch Adsorption von Molekülen an der Oberfläche verändert.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Elektrochemische und elektronische Detektionsverfahren in der SensorikLevel 245 min.

ChemiePhysikalische ChemieSensorik

Zusammenstellung verschiedener Detektionsverfahren: Dickschichtsensoren, Interdigitalstrukturen, FET, Kelvin-Schwinger, Schwingquarz, Thermosäule, Pellistor