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Theodor SchwannZoomA-Z

Biographie

Geboren
07. Dezember 1810 in Neuss (Deutschland)
Gestorben
11. Januar 1882 in Köln (Deutschland)

Theodor Schwann interpretierte die Fermentation von Stärke und Zuckern als ein biologischen Prozess. Er untersuchte Muskelkontraktionen und den Aufbau von Nerven (Myelinscheide aus nach ihm benannten Schwann-Zellen). Schwann prägte den Begriff Metabolismus für die Beschreibung der chemischen Veränderungen in lebendem Gewebe. Er formulierte fundamentale Prinzipien der Embryologie (Veränderung des Eis zu einem komplexen Organismus).

1839 formulierte er gemeinsam mit dem Botaniker Matthias Schleiden die Zelltheorie: Zellen sind die grundlegenden Einheiten aller Pflanzen und Tiere. Es wird unterschieden in Ein- und Vielzellern. Schwann beschrieb Membranen, Zellkern und Zellkörper als allgemeine Zellbestandteile. Theodor Schwann gilt heute als Vater der modernen Histologie.

Chronologie

1810Geboren am 07. Dezember in Neuss (Deutschland)
1836 Studium der Medizin in Berlin; Assistent von Johannes P. Müller
1836Entdeckung des Verdauungsenzyms Pepsin als erstes aus Tiergewebe extrahiertes Enzym
1837Beweis, dass "Etwas" durch Hitze zerstörbares in der Luft Fäulnis erzeugt, aber nicht die Luft selbst
1837 - 1848 Professor an der Universität Louvain, Belgien
1848 Professor an der Universität Liege, Belgien
1882Gestorben am 11. Januar in Köln (Deutschland)