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SchutzkolloideZoomA-Z

Fachgebiet - Kolloidchemie

Schutzkolloide verhindern bei der Suspensionspolymerisation ein Zusammenklumpen der Monomertröpfchen sowie der Produktperlen während der Reaktion. Es werden im Regelfall wasserlösliche Polymere wie teilverseiftes Polyvinylacetat, Polyvinylpyrrolidon, Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose und Polyacrylate eingesetzt. Die Schutzkolloide lagern sich mit ihrem hydrophoben Teil an die Monomertropfen an und wenden ihren polaren Molekülteil der wässrigen Phase zu. Durch diese Anlagerung an der Grenzfläche erniedrigen sie die Grenzflächenspannung und verhindern die Agglomeration der Monomertröpfchen. Außerdem ist die Viskosität an der Grenzfläche erhöht.

Siehe auch: Suspensionspolymerisation

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

SuspensionspolymerisationLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymerisationsverfahren

Die Suspensionspolymerisation ist ein häufig eingesetztes Verfahren in der radikalischen Polymerisation. Die Lerneinheit erläutert ihre Vor- und Nachteile und vergleicht sie mit der Substanz- und Emulsionpolymerisation.