zum Directory-modus

SchmelzenthalpieZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Die Schmelzenthalpie ist die Energie, die aufgebracht werden muss, um eine gegebene Menge eines Feststoffes bei einer bestimmten Temperatur, der Schmelztemperatur, zu verflüssigen.

Für die Verflüssigung von festen Stoffen muss Energie aufgewendet werden, um Bindungskräfte zu lösen. Die Temperatur bleibt daher während der Schmelze konstant. Bei der Bildung des gleichen, festen Kondensats aus der Schmelze wird der gleiche Energiebetrag wieder frei.

Wenn der Druck p konstant bleibt, ist die Schmelzenthalpie ΔmeltH gleich der zugeführten Wärme (Schmelzwärme) ΔQ:

ΔmeltH=ΔQ>0p=konst.

Werden molare Mengen betrachtet, ist die molare Schmelzenthalpie die Energiemenge, die ein Mol eines Stoffes vom festen in den flüssigen Aggregatzustand überführt. Sie wird in Joule / mol angegeben.

Siehe auch: Schmelzwärme

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

PhasenumwandlungLevel 145 min.

ChemieAllgemeine ChemieFlüssigkeiten

Ändert eine Substanz ihren Aggregatzustand, findet eine Phasenumwandlung statt. Die Substanz geht z.B. vom festen in den flüssigen Zustand über, sie schmilzt. Die Temperatur bei der die Substanz schmilzt wird Schmelzpunkt genannt. Weitere Beispiele für Phasenumwandlungen sind das Verdampfen, Sieden, Sublimieren, Erstarren.