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SchlafphasenZoomA-Z

Fachgebiet - Neurophysiologie

Im Schlaf lassen sich fünf Hauptphasen unterscheiden, die durch verschiedene Gehirnwellenmuster in der elektroenzephalographischen Aufzeichnung charakterisiert sind.

Die REM-Phase ist durch schnelle Augenbewegungen unter den geschlossenen Augenliedern charakterisiert (rapid eye movements). In den REM-Abschnitten wird ein Großteil der Traumphasen absolviert.

Von den vier Non-REM-Phasen, in den teilweise auch geträumt wird, hat vor allem die Non-REM-Phase 4 eine besondere Bedeutung: Nur in der Non-REM-Phase 4 wird das für die körperliche Regeneration entscheidende menschliche Wachstumshormon (human growth hormon, HGH) ausgeschüttet.

Alle fünf Phasen werden pro Nacht in einem Intervall von etwa 90 Minuten wiederholt. Die Non-REM-Phase 4 wird nur in den ersten beiden Zyklen erreicht. Im Gegenzug werden die REM-Phasen im Laufe der Nacht immer länger und erreichen morgens vor dem Aufwachen ihr Maximum.

Abb.1
Gemittelte Schlafphasenfolge während der Nacht

Siehe auch: Elektroenzephalographie , Wachstumshormon