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Schlüssel-Schloss-PrinzipZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Die Schlüssel-Schloss-Hypothese wurde 1894 von Emil Fischer formuliert und verdeutlicht bildlich, wie in der Biochemie zwei Reaktionspartner spezifisch miteinander interagieren. Bei diesen Reaktionspartnern kann es sich beispielsweise um ein Enzym und sein Substrat oder um einen Liganden und seinen Rezeptor handeln.

Während das Schlüssel-Schloss-Prinzip einen eher starren Bindungsmechanismus beschreibt, bei dem die Substratbindungsstelle auch ohne Ligand ihre endgültige Konformation einnimmt, steht bei anderen Modellen wie dem Hand-im-Handschuh-Prinzip oder dem Induced-fit-Modell die flexible Anpassung der beiden Bindungspartner im Vordergrund.

Abb.1
Schlüssel-Schloss-Prinzip

Siehe auch: induced fit

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

EnzymeLevel 160 min.

BiochemieStoffwechselBiokatalyse

Es werden die Grundlagen einer enzymatischen Reaktion beschrieben, sowie die grundsätzlichen Merkmale von Enzymen. Das aktive Zentrum wird erklärt sowie das Schlüssel-Schloss-Prinzip bzw. der Induced Fit. Außerdem werden die Begriffe Apo- und Holoenzym und Isoenzym bzw. Alloenzym erläutert.

OxidoreduktasenLevel 390 min.

BiochemieStoffwechselEnzyme und Enzymklassen

Beschreibung der Merkmale einer enzymatischen Reaktion, die durch Oxidoreduktasen katalysiert wird. Beispiele für Oxidoreduktasen.