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SchilddrüseZoomA-Z

Fachgebiet - Physiologie

Die Schilddrüse (anatomisch als Glandula thyreoidea bezeichnet) ist eine bei allen Wirbeltieren vorkommende endokrine Drüse. Beim Menschen ist sie die größte Hormondrüse und liegt im unteren Halsbereich. Sie besteht aus einer Vielzahl von Drüsenfollikeln, in denen sich das Speichersekret befindet und die von einem dichten Netz aus Blutkapillaren umsponnen werden.

Abb.1
Thyroxin

Die Schilddrüse produziert die Hormone Triiodthyronin und Tetraiodthyronin (Thyroxin), deren physiologische Wirkung in einer generellen Aktivierung des Grundumsatzes durch Stimulierung des Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsels besteht. Nach der Biosynthese werden die Schilddrüsenhormone zunächst in den Follikeln an ein globuläres Protein gebunden als so genanntes Thyreoglobulin gespeichert, bis durch das Hypophysenhormon Thyreotropin ihre Ausschüttung in die Blutbahn stimuliert wird. Sowohl eine Unterfunktion (Hypothyreose) mit zu geringer Hormonbildung bzw. -ausschüttung als auch eine Überfunktion (Hyperthyreose) der Schilddrüse führen zu krankhaften Veränderungen. Seitlich angelagert und im hinteren Bereich der Schilddrüse findet sich Gewebe einer selbständigen weiteren Hormondrüse, der so genannten Nebenschilddrüse.

Abb.2
Die Schilddrüse
© Wiley-VCH

Siehe auch: Hashimoto-Thyreoiditis