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SchierlingZoomA-Z

Fachgebiet - Biologie

Die Schierlingspflanze gehört zu den Doldenblütlern und heißt botanisch Conium maculatum L. Die gesamte Pflanze, vor allem aber die unreifen Früchte, enthalten das stark giftige Alkaloid Coniin. Ihre Giftigkeit ist bereits seit dem Altertum bekannt; so wurde der Schierling im antiken Griechenland mit Opium vom Staat als Selbsttötungsmittel ausgegeben. Bekannt wurde der Ausdruck Schierlingsbecher durch die Hinrichtung von Sokrates im Jahre 399 v.Chr. Der genaue Vergiftungsverlauf wurde von Sokrates Schüler Platon aufgezeichnet und schildert den typischen Verlauf einer Intoxikation mit dieser Pflanze. Die Heimat des gefleckten Schierlings ist Europa, Asien und Nordafrika.

Abb.1
Schierling (Conium maculatum)
Diese Bild ist gemeinfrei.

Siehe auch: Alkaloide