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SchellackZoomA-Z

Fachgebiet - Naturstoffchemie

Schellack ist ein natürliches Harz, das aus einem Sekret weiblicher Lackschildläuse (Kerria lacca) gewonnen wird. Dieses wird vor allem zum Schutz der Brut auf Zweige abgesondert. Von dort wird es abgekratzt und gereinigt. Die Hauptbestandteile von Schellack sind teilweise veresterte Hydroxycarbonsäuren, insbesondere Aleuritinsäure (9,10,16-Trihydroxypalmitinsäure) und Shellolsäure.

Das Harz löst sich in Alkoholen, Säuren und Laugen, nicht jedoch in Kohlenwasserstoffen. Eingesetzt wird Schellack (E904) z.B. zum Beschichten von Tabletten und Dragees, Konfekt und Zitrusfrüchten, als Bindemittel für Eierfarben und in Haarsprays, Shampoos und Nagellacken.

Abb.1
Aleuritinsäure (Aleurinsäure)
Abb.2
Shellolsäure