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SalmonellenZoomA-Z

Fachgebiet - Biologie, Immunologie, Medizin

Salmonellen sind mit E. coli verwandte, Gram-negative Stäbchenbakterien. Beide besitzen die Fähigkeit zu aeroben und anaerobem Stoffwechsel (Gärung). Man unterscheidet sechs Subgruppen mehr als 2000 Serotypen, die durch den Besitz unterschiedlicher O-Antigene charakterisiert sind.

Salmonellen sind pathogene Keime und einer der wichtigsten Verursacher von Lebensmittelinfektionen (Salmonellosen). Viele Infektionen verlaufen bei Erwachsenen mit guter Abwehrlage und bei niedriger Infektionsdosis ohne Symptome. Im Krankheitsfall kommt es nach einer Inkubationszeit von einigen Stunden oder auch Tagen zu einer Gastroenteritis mit Durchfall, Erbrechen und Fieber. Bestimmte Salmonellen sind auch für schwere Allgemeinerkrankungen wie Typhus und Paratyphus verantwortlich, die allerdings heutzutage von geringerer Bedeutung sind. Als Quellen für eine Kontamination mit Salmonellen kommen Geflügel und Eier, Nutz- und Wildtiere, Fische und Muscheln, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Gewürze in Frage.

Siehe auch: Enterotoxin , Endotoxin