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SaccharoseZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

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Abb.1
Verschiedene Strukturformeln der Saccharose

Saccharose (Rübenzucker, Rohrzucker) ist ein Disaccharid aus je einem Molekül D-Glucose und D-Fructose. Sie bildet farblose Kristalle. Saccharose ist gut wasserlöslich (bei 20 °C lösen sich 2,4 g in 1 mL, bei 100 °C sogar 4,8 g). Die Lösungen zeigen optische Aktivität, die Polarisationsebene wird nach rechts gedreht.

Durch Zugabe von Säuren lässt sich Saccharose in wässriger Lösung leicht hydrolytisch spalten. Dabei entsteht eine Lösung gleicher Teile D-Glucose und D-Fructose. Aus dieser Lösung bilden sich auch beim Eindunsten keine Kristalle aus, es bleibt eine flüssige, zähflüssige oder feste amorphe Masse. D-Glucose ist rechtsdrehend, D-Fructose dreht die Polarisationsebene dagegen stark nach links. Bei der hydrolysierten Lösung überwiegt die Linksdrehung durch die Fructose. Es scheint so, als würde bei der Hydrolyse die Drehrichtung umgekehrt, also invertiert. Dieser Vorgang wurde bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts beobachtet. Das Produkt (also eigne konzentrierte Lösung von Glucose und Fructose) wird seitdem als Invertzucker bezeichnet, die Reaktion erhielt den Namen Rohrzuckerinversion.

Siehe auch: Kohlenhydrate , Zucker

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Konzeption, Design und Fertigung eines mikrofluidischen Enzymreaktors zur KohlenhydratanalytikLevel 230 min.

ChemieAnalytische ChemieAnalytik

Ziel dieser Arbeit war die Konzeption, Herstellung und Anwendung eines mikrostrukturierten Enzymreaktors als Nachweisinstrument in der Mikrofluidik. Erste Anwendung sollte der Nachweis von Saccharose sein.