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Walter RitzZoomA-Z

Biographie

Geboren
22. Februar 1878 in Sitten
Gestorben
07. Juli 1909 in Göttingen

Walter Ritz ist seinen Weg als Physiker gegangen, eine Lichtgestalt, deren Leben sich im Kampf gegen die Mächte des Dunkels verzehren sollte. Denn 1900 griff die Tuberkulose nach ihm; sie brauchte von 1904 an den größten Teil seiner Kräfte auf und fällte ihn schließlich.

Ritz entwickelte auch wichtige Theorien der Strahlung, des Magnetismus und der Elektrodynamik.

Er hat in seiner Dissertation festgestellt, dass sich die Frequenzen der Spektrallinien zweckmäßig als Differenzen zweier "Terme" darstellen ließen.

Eine physikalische Einheit trägt seinen Namen: der Ritz-Standard.

Wer er war, weiß aber kaum jemand. Seine Arbeiten sind in den "Gesammelten Werken, Oeuvres" zusammengetragen (1911 bei Gauthier-Villars, Paris).

Chronologie

1878Geboren am 22. Februar in Sitten
Studium an den Universitäten in Zürich und Göttingen
1902Promotion bei Woldemar Voigt in Göttingen.
1909Gestorben am 07. Juli in Göttingen