zum Directory-modus

RepressorZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Genetik

Repressoren sind häufig dimere bzw. tetramere Moleküle oder Komplexe, die die symmetrische Struktur der DNA erkennen und binden. Die Interaktion eines Repressors mit Enhancer-Elementen oder dem Operator-Bereich eines Gens unterbindet die Transkription, da diese Stelle nun für die RNA-Polymerase blockiert wird. Manche Repressoren benötigen weitere Faktoren (Co-Repressoren), bevor sie binden können. Ein Co-Repressor kann auch das vom jeweiligen Enzym gebildete Produkt sein (Endprodukt-Hemmung). Diese Art der Regulation ist besonders in bakteriellen Zellen weit verbreitet und verhindert beispielsweise, dass Enzyme gebildet werden, wenn bereits ausreichend Produkt gebildet wurde.

Die Bindung von (zumeist niedermolekularen) Induktoren kann bei manchen Repressoren aber auch zu einer Konformationsänderung führen, so dass der Repressor die DNA nicht mehr binden kann. Ein Sonderfälle dieser Art der Regulation ist z.B. die Substratinduktion, bei der das Substrat des entsprechenden Enzyms als Induktor wirkt.

Siehe auch: Operon

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Protein-DNA-WechselwirkungenLevel 245 min.

BiochemieProteinbiosyntheseProteine

In dieser Lehreinheit werden die verschiedenen Arten der Realisierung des spezifischen Kontaktes zwischen Nucleinsäuren und Proteinen vorgestellt.

Prokaryontische GenregulationLevel 140 min.

BiochemieProteinbiosyntheseTranskription und Genregulation

Wie ist das Genom der Prokaryonten organisiert? Transkriptions- und Translationsregulation werden kurz umrissen und wichtige Regulationstypen vorgestellt.

Transkription bei ProkaryontenLevel 140 min.

BiochemieProteinbiosyntheseTranskription und Genregulation

Einführung in die Gundlagen der prokaryontischen Transkription.

Transkription bei EukaryontenLevel 280 min.

BiochemieProteinbiosyntheseTranskription und Genregulation

Einführung in die Gundlagen der eukaryontischen Transkription