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Reflexion im WellenmodellZoomA-Z

Läuft eine gerade Wellenfront schräg gegen die Grenze zweier Medien, in denen die Brechzahlen (n1<n2) unterschiedlich groß sind, werden bei Ankunft der Wellenfront in den Punkten der Grenze nach dem Huygens'schen Prinzip Kreis- bzw. Kugelwellen (so genannte Elementarwellen) angeregt. Diese Wellen breiten sich in beide Medien aus, im Medium 2 jedoch langsamer, da dort der Brechungsindex größer ist. Durch Überlagerung der Elementarwellen entstehen neue, gerade Wellenfronten. Im Medium 1 bildet sich eine reflektierte Welle, im Medium 2 dagegen eine gebrochene Welle.

Die Lichtstrahlen, an denen man die Richtung der Wellenausbreitung erkennen kann, stehen senkrecht auf den Wellenfronten (Gesetz von Malus). Für diese Strahlen gilt das Reflexionsgesetz der geometrischen Optik: Einfallender Lichtstrahl, Einfallslot und reflektierter Strahl liegen in einer Ebene. Der Betrag des Einfallswinkels ist gleich dem Betrag des Reflexionswinkels.

Abb.1
Darstellung der Reflexion

Eine gerade Wellenfront trifft schräg auf die Grenze zweier Medien.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Reflexion von Licht im WellenmodellLevel 230 min.

PhysikOptikWellenoptik

In dieser Lerneinheit geht es darum, das aus der geometrischen Optik bekannte Phänomen der Reflexion von Licht im Wellenmodell zu beschreiben und zu verstehen.