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ReaktionsharzZoomA-Z

Reaktionsharze sind lösliche, flüssige oder verflüssigbare Präpolymere, die ohne Abspaltung flüchtiger Komponenten durch Polymerisation oder Polyaddition zu Duromeren aushärten. Beispiele sind Epoxidharze, Phenol-Formaldehydharze (Novolake und Resole), Melamin-Formaldehydharze, gesättigte und ungesättige Polyesterharze.

Siehe auch: Harz , Präpolymer , Duromer

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Einführung in die PolykondensationLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemieReaktionsmechanismen

Zunächst wird das Schema der Kondensationsreaktion gezeigt. Die verschiedenen Produkte Polyester, Polyamide, Phenoplaste, Aminoplaste und Silicone werden kurz vorgestellt. Schließlich wird auf die verschiedenen Herstellungsmethoden eingegangen: Schmelzpolykondensation, Lösungspolykondensation und Grenzflächenpolykondensation.

PhenoplasteLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Der Begriff Phenoplaste oder Phenolharze wird sowohl auf die oligomeren Präpolymere aus Phenol und Formaldehyd als auch auf deren duroplastische Vernetzungsprodukte angewandt, die zu den ältesten vollsynthetischen Kunststoffen zählen. Durch das Verhältnis von Phenol zu Aldehyd und die Art der Katalyse erhält man zwei deutlich verschiedene Präpolymertypen, die Novolake und die Resole. Bei der Aushärtung durchlaufen beide Varianten die Stufe der Resitole bis hin zu den festen, unlöslichen und nicht mehr verformbaren Resiten. Es werden Eigenschaften und Anwendungsgebiete der Phenoplaste vorgestellt.