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Lord John William Strutt RayleighZoomA-Z

Biographie

Geboren
12. November 1842 in Langford Grove (Maldon, Essex)
Gestorben
30. Juni 1919 in Witham (Essex)

Rayleigh beschäftigte sich in seinen ersten Arbeiten zunächst überwiegend mit der Mathematik, der Optik und Schwingungen. Später arbeitete er in allen Bereichen der Physik, z.B. der Akustik (Rayleighsche Scheibe), der Wellentheorie, der Farblehre, der Elektrodynamik, dem Elektromagnetismus, der Lichtstreuung (Rayleigh-Streuung), der Strömungslehre und Hydrodynamik, der Gasdichte-Bestimmung, der Viskosität, Elastizität und Photographie.

Zusammen mit Ramsay entdeckte Rayleigh das Argon. Nach ihm ist das Rayleigh-Gesetz benannt, das besagt, dass Rayleigh-Streuung stattfindet, wenn die Größe der Streuzentren klein im Vergleich zur Wellenlänge ist. In diesem Zusammenhang deutete er die blaue Himmelsfarbe als Lichtstreuungserscheinung an Molekülen in der Luft.

Unter seiner Leitung entstand ein Konzept zum praktischen Lernen der Experimentalphysik in Cambridge. Er veröffentlichte 446 Werke und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Nobelpreis für Physik für seine Untersuchungen zur Dichte der wichtigsten Gase und die Entdeckung des Argons in diesem Zusammenhang.

Chronologie

1842Geboren am 12. November in Langford Grove (Maldon, Essex)
1861 - 1865Mathematikstudium am Trinity College, Cambridge
1866 - 1871Stipendiat am Trinity College, Cambridge
1879 - 1884Professor für Experimentalphysik und Leiter des Cavendish Laboratory, Cambridge, in Nachfolge von James Clerk Maxwell
1884 - 1887Forschung an seinem Landsitz in Terling, Essex
1887 - 1905Professor für Naturphilosophie am Royal Institution of Great Britain in Nachfolge von Tyndall
1892 - 1901höchster Beamter von Essex
1896 - 1919wissenschaftlicher Berater für Trinity House
1919Gestorben am 30. Juni in Witham (Essex)