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Raster-TunnelmikroskopieZoomA-Z

Fachgebiet - Analytische Chemie, Physik

Die Raster-Tunnelmikroskopie ist ein elektronenmikroskopisches Verfahren mit besonders guten Auflösungen. Wie bei anderen Raster-Verfahren wird das Präparat zeilenweise abgetastet und die Folge von Einzelsignalen zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Die namengebende Besonderheit besteht darin, dass hierfür die so genannte Tunnelelektronen-Schicht ausgenutzt wird (Tunneleffekt). Dazu tatstet eine ultradünne Nadel aus Wolfram die Objektoberfläche in einem Abstand von ca. 1 nm ab. Während die Nadel über Erhöhungen und Vertiefungen hinweg fährt, wird die Spannung zwischen Nadelspitze und Oberfläche absolut konstant gehalten, was mit Auf- und Abwärtsbewegungen der Nadel einhergeht. Diese extrem geringen Bewegungen lassen sich mittels piezoelektrischer Elemente registrieren und verstärken und schließlich zu einem quasi dreidimensionalen Bild der Oberfläche verrechnen.

Siehe auch: Raster-Elektronenmikroskopie , Transmissions-Elektronenmikroskopie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Mikroskopische MethodenLevel 260 min.

BiochemieArbeitsmethodenBiotechnische Verfahren

Von der Vielzahl der mikroskopischen Verfahren kommen in der Proteindynamik hauptsächlich Techniken der Elektronenmikroskopie und der Rastersondenmikroskopie zum Einsatz, die in dieser Lerneinheit vorgestellt werden.