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RadikalfängerZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie

Radikalfänger sind Substanzen, die Radikale inaktivieren. Zum Beispiel können stabile Radikale wie Stickstoffmonoxid NO als Radikalfänger eingesetzt werden. Diese kombinieren mit anderen Radikalen unter Entstehung nicht-radikalischer Verbindungen.

Nicht-radikalische Radikalfänger wie 2,6-Di-tert-butyl-p-kresol reagieren mit reaktiven Radikalen unter Bildung reaktionsträger Radikale, die keine Kettenwachstumsreaktionen mehr eingehen können. Sie sind aber noch in der Lage, mit einem weiteren Radikal zu kombinieren.

Radikalfänger werden z.B. als Alterungs- und Lichtschutzmittel, Antioxidanzien und zur Steuerung radikalischer Polymerisationen benutzt.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Antioxidatives Schutzsystem kompaktLevel 145 min.

BiochemieStoffwechselEnergiestoffwechsel

Der Schutz vor freien Radikalen und reaktiven Sauerstoff-Verbindungen spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit aller atmenden Lebewesen. Diese Lerneinheit gibt einen ersten, gekürzten Einblick in die wichtigsten Bestandteile des antioxidativen Schutzsystems, die an ihm beteiligten und unterstützenden Enzyme, Antioxidanzien und Radikalfänger sowie die grundlegenden chemischen Hintergründe.

Antioxidatives SchutzsystemLevel 1180 min.

BiochemieStoffwechselEnergiestoffwechsel

Der Schutz vor freien Radikalen und reaktiven Sauerstoff-Verbindungen spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit aller atmenden Lebewesen. Das folgende Material bietet sehr umfangreiche und detaillierte Informationen für das Verständnis der komplexen Arbeitsweise des antioxidativen Schutzsystems. Diese fachübergreifende Lerneinheit richtet sich an interessierte Laien und Fortgeschrittene, die ein tieferes Verständnis für einen der wichtigsten Stoffwechselprozesse des Lebens erlangen wollen. Es ist ein Prozess, der maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung und die Prävention vieler Krankheiten nimmt. Beschrieben werden die wichtigsten Komponenten des antioxidativen Schutzsystems, die beteiligten und unterstützenden Antioxidanzien und Radikalfänger, die chemischen Abläufe und die Konsequenzen, die sich aus diesem Wissen für die menschliche Ernährung ergeben.

Vitamin KLevel 250 min.

BiochemieStoffwechselVitamine und Coenzyme

8.1.4: Die fettlöslichen Vitamine der K-Gruppe sind entscheidende Cofaktoren für die enzymatische Carboxylierung von Aminosäuren. Sie sind essentiell für die Bildung der Gerinnungsfaktoren sowie zahreicher Calcium-transportierender Proteine. Absorptionsstörungen oder die Inhibierung der Vitamin K-Aktivität durch Antagonisten verändern maßgeblich das Gerinnungsvermögen des Blutes und können eine ernste Bedrohung für den Organismus darstellen. Störungen des Vitamin K-abhängigen Calcium-Transports werden hingegen mit langsamen pathologischen Veränderungen wie Arterienverkalkung und Nierensteinbildung in Verbindung gebracht.

Alterung von PolystyrolLevel 320 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Polystyrol ist für längere Verwendung im Freien nicht geeignet, da die Polymermoleküle unter der Wirkung des UV-Anteils der Sonnenstrahlung abgebaut werden und das Material außerdem vergilbt. Für UV-induzierten Abbau und Vergilbung wird je ein bekannter Mechanismus angegeben. Außerdem wird die Wirkungsweise von Lichtschutzmitteln beschrieben, die dem Material zugesetzt werden können.