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Quasi-MolekülionenZoomA-Z

Fachgebiet - Spektroskopie

In der Massenspektrometrie spricht man von Quasi-Molekülionen oder Pseudo-Molekülionen, wenn sich die Molmasse des ionisierten Probenmoleküls - etwa durch Anlagerung von Protonen - von der des Probenmoleküls unterscheidet. Quasi-Molekülionen entstehen durch "weiche" Ionisierungsmethoden wie die chemische Ionisation, während bei der Elektronenstoß-Ionisation bevorzugt Molekülionen gebildet werden.

Ein Beispiel für ein Quasimolekülion ist [M+H]+. Dabei steht das M für das Probenmolekül und das H für ein angelagertes Proton. Die Molmasse des Quasimolekülions ist also um 1gmol-1 größer als die des Molekülions. Weitere Beispiele für Quasimolekülionen sind [MH], [MH]+ und [M+Na]+.