zum Directory-modus

PunktmutationZoomA-Z

Fachgebiet - Genetik

Ist eine einzelne Base einer DNA chemisch verändert oder durch eine andere Base ersetzt, spricht man von einer Punktmutation. Diese Art der Mutation ist relativ häufig, da während der Transkription durch die DNA-Polymerasen gelegentlich Fehler auftreten oder Basen durch z.B. UV-Strahlung oder die Einwirkung von chemischen Schadstoffen auf die DNA verändert werden können.

Mutation führt dazu, dass am Ribosom eine andere Aminosäure eingebaut wird, sofern diese Mutation nicht von den DNA-Reparaturmechanismen der Zelle korrigiert werden kann. Unter Umständen ist dann die gesamte genetische Information eines Abschnitts nicht mehr lesbar und das entsprechende Genprodukt wird nicht mehr hergestellt.

In der Gentechnologie werden Punktmutationen oft eingeführt, um gezielt eine Aminosäure gegen eine andere Aminosäure auszutauschen.

Siehe auch: Translation

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

4.1 - 4.5 - Grippe (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Influenza. Sie enthält sowohl allgemeine Informationen zum Thema Grippe wie auch detaillerte Beschreibungen des Aufbaus von Influenza-Viren und deren Lebenszyklus. Außerdem wird die Struktur eines der beiden Influenza-Oberflächenantigene, das Protein Neuraminidase und dessen aktives Zentrum, ausführlich behandelt. Den Abschluss bildet die Erläuterung der Entwicklung eines antiviralen Grippemedikamentes, Zanamivir, das als Inhibitor der Neuraminidase den Lebenszyklus des Influenza-Virus empfindlich stört.

4.1 - Grippe - Immunologie und HistorieLevel 160 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Grippeerkrankung. Nach einer einführenden Beschreibung der Symptome der Virusgrippe in Abgrenzung vom grippalen Effekt folgt eine vereinfachte Erläuterung der Reaktionen des Immunsystems auf eine Infektion mit Influenza-Viren sowie der Identifizierung und Produktion von Impfstoffen. Im Anschluss werden die besonderen Virulenzmechanismen der Influenza-Viren und die Historie der Grippe-Epidemien und -Pandemien beschrieben. Zum Abschluss wird auf die unterschiedlichen Methoden der Vorbeugung und Behandlung der Influenza eingegangen.

Evolutive MethodenLevel 245 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnische Verfahren

Beispiele zur Anwendung evolutiver Methoden: Phagen- und Ribosomen-Display, Merrifield-Synthesen.