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PulverlackZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Pulverlacke bestehen aus festen staubförmigen Partikeln, die aus geschmolzenen Mischungen von Bindemittel, Härter, Pigmenten und Additiven nach dem Abkühlen durch Feinvermahlen hergestellt werden.

Pulverlacke sind lösemittelfrei und werden in speziellen Anlagen elektrostatisch aufgeladen und in einem elektrischen Feld auf leitfähige Oberflächen gesprüht. Das Pulver haftet dort infolge der elektrostatischen Aufladung und bildet eine geschlossene Schicht, die durch anschließende Wärmebehandlung schmilzt.

Bei ca. 120 °C beginnt die Vernetzungsreaktion zwischen Bindemittel und Härter und nach dem Abkühlen ist die Oberfläche mit einem festen, gut haftenden, widerstandsfähigen und unlöslichen Film überzogen. Als Bindemittelkomponenten werden vorwiegend mehrwertige Epoxide, Aminoharze oder Polyester eingesetzt.

Siehe auch: Lack , Wasserlack

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

AutolackierungLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Als wichtiges und technisch anspruchsvolles Lackierverfahren wird die Autolackierung in ihren einzelnen Schritten beschrieben. Dabei wird etwas ausführlicher auf die Elektrotauchlackierung eingegangen.

LackeLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Filmbildung von chemisch trocknenden Lacken ist ein alltägliches Beispiel für Vernetzungsreaktionen von Polymeren. Es werden lösemittel- und wasserbasierte Lacke sowie Pulverlacke vorgestellt.