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ProteinisolierungZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Eine Proteinisolierung, bzw. Proteinreinigung dient dazu, ein bestimmtes Protein aus biologischem Material (Zellen, Gewebe) zu isolieren. Im Prozess der Reinigung müssen zunächst verschiedene andere Zellinhaltsstoffe wie Nucleinsäuren und Kohlenhydrate abgetrennt werden. Danach erfolgt die Isolierung des gewünschten Proteins von den anderen in der Probe vorhandenen Proteinbestandteilen. Um Proteine voneinander trennen zu können, nutzt man deren unterschiedlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften aus, unter anderem ihre Größe, Ladung und Hitzestabilität. Hierzu zieht man verschiedene Chromatographie- und Elektrophorese-Verfahren heran. Normalerweise muss man mehrere aufeinander folgende Trennschritte durchführen, um eine möglichst reine Proteinpräparation zu erhalten.

Die Reinigung des Proteins ist Voraussetzung für seine weitere Untersuchung. In der modernen Biochemie werden Proteine, die gereinigt werden sollen, häufig zunächst gentechnisch so verändert, dass sie einen so genannten "Tag" tragen. Dabei handelt es sich um einen Molekülbestandteil, der in den anderen natürlich vorkommenden Proteinen nicht auftritt und der zur gezielten Reinigung mit Affinitätsmethoden ausgenutzt werden kann.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Gentechnische MethodenLevel 280 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnische Verfahren

Einführung in die Molekularbiologie und ihre Methoden