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PrimärenergieZoomA-Z

Fachgebiet - Thermodynamik

Zur Primärenergie zählt alle Energie, die man aus Energieträgern gewinnt, die keiner Umwandlung in sekundäre Energieträger unterworfen wurden. Sowohl Wärme (vgl. Verbrennungswärme) als auch Elektrizität können in primärer Form erzeugt werden: Wärme etwa durch direkte Verbrennung von Erdgas, Elektrizität durch Verbrennung in Brennstoffzellen. Ebenso wird die durch Kernspaltung oder Kernfusion gewonnene Kernenergie zu den Primärenergien gezählt. Primärenergieträger sind etwa Stein- und Braunkohle, Erdgas und Erdöl, aber auch Abfälle, die man verbrennt. Die erneuerbaren Energien, beispielsweise Sonnen- und Windenergie, werden ebenfalls zu den Primärenergieträgern gezählt.

Primärenergieverbrauch bezeichnet den Verbrauch an primären Energieträgern zur Energiegewinnung. Er ergibt sich aus der Gewinnung der Energieträger einer Region über einen bestimmten Zeitraum, der Differenz aus den Bezügen und Exporten über die Grenzen der Region und den Änderungen der Lagerbestände.

Literatur

(2002): Römpp Online. Georg Thieme Verlag
(2006): Handbuch Energiestatistik. OECD/IEA , 18f.
(2009): Umweltindikatoren NRW - Primärenergieverbrauch. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

Siehe auch: Sekundärenergie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Photovoltaik - eine EinführungLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Es wird ein erster Überblick über die Photovoltaik gegeben. Zunächst wird die Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien und der Photovoltaik im Speziellen erläutert, um den Klimawandel abzuschwächen. Generelle Vor- und Nachteile der Photovoltaik werden aufgeführt und die Technik kurz erklärt. Schließlich werden Anwendungsbeispiele und die Entwicklung des Marktes für Photovoltaik in Deutschland, Europa und der Welt aufgezeigt. [Stand: Oktober 2011]