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Vladimir PrelogZoomA-Z

Biographie

Geboren
23. Juli 1906 in Sarajevo (Bosnien, Österreich-Ungarn)
Gestorben
07. Januar 1998 in Zürich (Schweiz)

Vladimir Prelog war Professor an der ETH Zürich. Zusammen mit Cahn und Ingold entwickelte er ein System um Enantiomere eindeutig benennen zu können, sowie weitere Nomenklaturregeln für chirale Moleküle ohne Chiralitätszentrum.

Er schuf die chemische Topografie der Moleküle.

Prelog erhielt 1975 den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten zur Stereochemie von organischen Molekülen und Reaktionen.

Chronologie

1906Geboren am 23. Juli in Sarajevo (Bosnien, Österreich-Ungarn)
1924Chemiestudium an der TH Prag
1928Graduation zum Dipl. sc. techn.
1929Promotion
ab 1929Leitung des Laboratoriums der Reinchemikalien von Driza
1935Dozent, dann Professor an der Technischen Fakultät der Universität von Zagreb
1941Emigration in die Schweiz; Adamantan-Synthese
1943Privatdozent an der ETH Zürich
1945Titular-Professor an der ETH Zürich
1946außerordentlicher Professor an der ETH Zürich
1947 - 1976ordentlicher Professor an der ETH Zürich
1947Weiterentwicklung der Dicarbonsäureester-Ringschluss-Methode; Mitbegründer der Konformationsanalyse
1950-er JahreForschung an Stoffwechselprodukten von Mikroorganismen
1959schweizerische Staatsbürgerschaft
1975Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten zur Stereochemie von organischen Molekülen und Reaktionen
1998Gestorben am 07. Januar in Zürich (Schweiz)