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PolyvinylacetatZoomA-Z

Abb.1
Bildung von Polyvinylacetat

Polyvinylacetate sind thermoplastische Polymere, die durch radikalische Polymerisation von Essigsäurevinylester gewonnen werden. Technisch werden sie meist durch Emulsionspolymerisation hergestellt. Ihre Glasübergangstemperatur liegt bei ca. 28 °C. Sie sind amorphe, geruch- u. geschmacklose Produkte mit hoher Licht- u. Witterungs-Beständigkeit, unlöslich in Wasser, löslich in z.B. Estern, Ethern, Ketonen sowie halogenierten Kohlenwasserstoffen. Eingesetzt werden sie als Klebstoffkomponenten, Lackrohstoffe, Latexfarben, Verpackungsfolien, für Beschichtungen von Papier und Lebensmitteln (Wurst und Käse), Additiv für Beton, Rohstoffe für die Herstellung von Polyvinylalkoholen und Polyvinylacetalen. Teilverseiftes Polyvinylacetat dient als Schutzkolloid bei der Suspensionspolymerisation oder als Komponente zur Herstellung von Polyurethanschäumen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polyurethane II - SchäumeLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Das Prinzip der Bildung von Polyurethanschäumen ist für die verschiedenen Schaumarten Hart-, Weich- und Integralschaum sehr ähnlich. Anlagen zur Produktion von Weich- und Hartschaum werden skizziert.

Polymeranaloge ReaktionenLevel 245 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Polymeranaloge Reaktionen sind Reaktionen an Makromolekülen, bei denen die chemische Zusammensetzung und damit die Eigenschaften eines Polymers unter Erhalt des Polymerisationsgrades verändert werden. Die polymeranalogen Reaktionen werden am Beispiel des Polyvinylalkohols, der Modifizierung von Cellulose sowie der Peptidsynthese nach Merrifield näher erläutert. Besonders wird dabei auf Reaktionsverzögerung, -beschleunigung und Cyclisierungsreaktionen eingegangen.

Polyvinylacetat (PVAc)Level 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

In dieser Lerneinheit werden die Herstellung, die Eigenschaften und die Verwendung von Polyvinylacetat beschrieben.