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PolythiophenZoomA-Z

Als Polythiophene werden Makromoleküle der abgebildeten allgemeinen Struktur bezeichnet.

Im eigentlichen Polythiophen befinden sich am Ring nur Wasserstoffatome (R = H), meist werden aber modifizierte Polythiophene verwendet, bei denen mindestens eine Alkyl-Gruppe (bis zu C18) am Ring gebunden ist.

Polythiophene werden meist durch elektrochemische Polymerisation von Thiophen bzw. aus dessen Derivaten hergestellt, können aber auch aus den Grignard-Verbindungen von 2,5-Dihalogenthiophenen oder durch chemische Oxidation dargestellt werden.

Polythiophene besitzen eine hohe Stabilität gegenüber Wärme, Sauerstoff und Feuchtigkeit und finden daher in technischen Kunststoffen mehrere Anwendungen, in dotierter Form werden sie für elektrisch leitfähige Polymere z.B. in Organischen Leuchtdioden verwendet.

Da das undotierte Polythiophen unlöslich und unschmelzbar ist, haben in der technischen Anwendung vor allem Polythiophen-Derivate Bedeutung erlangt (in Bildschirmen, elektrochromen Bausteinen, Energiespeicherung, Feldtransistoren, Halbleitertinte, Solarzellen und überladbare Batterien).

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polyacetylen - ein Beispiel für leitfähige PolymereLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Am Beispiel Polyacetylen wird das Prinzip der leitfähigen Polymere erklärt. Für ihre Arbeiten zu diesem Thema erhielten Shirakawa, MacDiarmid und Heeger 2000 den Chemie-Nobelpreis. Da Polyacetylen an Luft nicht sehr stabil ist, wurde nach anderen leitfähigen Polymeren mit besseren Eigenschaften gesucht. Einige davon werden vorgestellt.

Elektrisch leitfähige PolymereLevel 340 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Nach einer Einführung in die Prinzipien der Leitfähigkeit von Polymeren werden einige Beispiele und ihre Anwendungsgebiete vorgestellt.