zum Directory-modus

PolysulfonZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Allgemein sind Polysulfone Polymere, deren Wiederholungseinheiten durch Sulfongruppen (-SO2-) verknüpft sind.

Häufig steht die Bezeichnung Polysulfone auch für eine Untermenge hiervon, für Polymere, welche durch nucleophile Substitution von aromatisch gebundenen Halogenatomen durch Phenoxy-Gruppen hergestellt werden.

Abb.1
Polysulfon

Noch spezifischer wird als Polysulfon ein spezielles Polymer aus oben genannter Untermenge bezeichnet, welches bei der Polykondensation des Dinatriumsalzes von Bisphenol A mit 4,4'-Dichlorsulfonyldiphenylmethan entsteht.

Polysulfone sind hoch transparent und von großer Steifigkeit und Härte in einem weiten Temperaturbereich (-100 °C bis 150-180 °C).

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymere in der MedizintechnikLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemieAnwendungen

Die Einsatzgebiete verschiedener Kunststoffe in der Medizintechnik werden vorgestellt. Dabei wird auf die unterschiedlichen Anforderungen eingegangen, die sich ergeben, je nachdem, ob ein Werkstoff als Hilfsmittel, in Geräten oder im Körper z.B. als Implantat oder Drug Delivery System Anwendung findet.