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Polynucleotid-KinaseZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Die Polynucleotid-Kinase (PNK) ist ein Bakteriophagen-Enzym, das große praktische Bedeutung für molekularbiologische Arbeiten hat. Das Enzym katalysiert die Übertragung des γ-Phosphatrestes von ATP auf freie OH-Gruppen an den 5'-Enden von DNA, RNA oder Oligonucleotiden. Es handelt sich also um eine Phosphorylierungs-Reaktion an Polynucleotiden, woraus sich der Name des Enzyms erklärt. Diese Phosphorylierungs-Reaktion lässt sich für die radioaktive Markierung eines Polynucleotids ausnutzen, wenn man ATP benutzt, das in der γ-Position ein radioaktives Phosphor-Atom besitzt. Man spaltet zunächst die normalerweise am 5'-Ende vorhandene Phosphat-Gruppe ab und überträgt im zweiten Schritt mit Hilfe der Polynucleotid-Kinase den radioaktiven Phosphat-Rest auf die frei gewordenen Position.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Praktikum 4: Ligation und TransformationLevel 260 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnisches Praktikum

Grundzüge der Gentechnik am Beispiel der Ligation

Werkzeuge der GentechnikLevel 245 min.

BiochemieArbeitsmethodenGentechnische Verfahren

Vorstellung der wichtigsten Enzyme und deren Verwendung in der Gentechnik