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polymeres ReagenzZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Ein polymeres Reagenz ist ein Polymer, das funktionelle Gruppen trägt, mit deren Hilfe sich chemische Reaktionen durchführen lassen.

Der Vorteil polymerer Reagenzien ist ihre im Vergleich zu niedermolekularen Stoffen völlig andersartige Löslichkeit, die eine leichte Abtrennung ermöglicht. Häufig sind die polymeren Träger vernetzt und damit in allen Lösemitteln unlöslich. Solche polymeren Reagenzien können durch einfaches Filtrieren abgetrennt werden oder man arbeitet in Säulen.

Zu den polymeren Reagenzien gehören z.B. die Ionenaustauscher auf Kunstharzbasis und auch die polymeren Träger, die bei der Festphasen-Peptidsynthese nach Merrifield verwendet werden.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymere ReagenzienLevel 310 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Polymere Reagenzien sind Polymere, die funktionelle Gruppen tragen, mit deren Hilfe sich chemische Reaktionen durchführen lassen. Häufig handelt es sich um vernetzte Polymere, die in der Reaktionslösung nur quellen, sich aber nicht lösen. Viele organische Synthesen können mit ihrer Hilfe vereinfacht werden, da sie als unlösliche Festkörper sehr leicht von der Reaktionslösung abgetrennt werden können. Arbeitsweisen und Beispiele werden vorgestellt.