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PolymeranalytikZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Unter Polymeranalytik werden alle Methoden zur Untersuchung der molekularen und übermolekularen Strukturen verstanden, die spezielle Effekte erfassen, die einerseits erst ab einer bestimmten Molekülgröße auftreten (z.B. Lichtstreuung) oder andererseits die Tatsache berücksichtigen, dass makromolekulare Verbindungen keine chemisch und physikalisch einheitlichen Stoffe sind, sondern einer Verteilungsfunktion in allen Eigenschaften unterliegen.

Die Charakterisierung von Makromolekülen untergliedert sich in die Bestimmung von Struktur, Größe, Form und Eigenschaften der Makromoleküle. Dabei ist das Ziel der Polymeranalytik die Verknüpfung bekannter Strukturen mit deren Eigenschaften. Untersucht werden insbesondere die Art und Verteilung funktioneller Gruppen, die Taktizität und die Molmassenverteilung.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Stoffliche Charakterisierung III: Raman-SpektroskopieLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Die Grundlagen der Raman-Spektroskopie werden skizziert und ihre Anwendung in der Polymeranalytik gezeigt.

PolymeranalytikLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Die Besonderheiten der Polymeranalytik im Vergleich zur Analytik kleiner Moleküle wird herausgestellt. Neben der Detektion bestimmter funktioneller Gruppen kommt auf verschiedenen Ebenen die strukturelle Anordnung innerhalb eines Moleküls ins Spiel: Außer der Monomersequenz spielen auch noch Taktizität und übergeordnete Strukturmerkmale eine Rolle. Auch die Molmasse ist nicht einheitlich, sondern unterliegt, je nach Synthesemethode, einer bestimmten Verteilungsfunktion.