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PolyhydroxyalkanoatZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind Polyester in der Art von Schwanz-Kopf-Polykondensationsprodukten aus bifunktionellen Monomeren (diese tragen sowohl die Hydroxy- als auch die Carboxy-Gruppe als Reaktionspartner am gleichen Molekül). Der einfachste Vertreter dieser Stoffklasse ist die Poly-3-hydoxybuttersäure (PHB), sie wird per Fermentation hergestellt. Von größerer Bedeutung sind dabei insbesondere die Copolymere, die eine bessere Eigenschaftseinstellung ermöglichen.

Abb.1
Strukturformel der Polyhydroxyalkanoate

Polyhydroxyalkanolate sind thermoplastisch verarbeitbar und haben je nach Comonomerenzusammensetzung klassisch thermoplastische bis elastische Eigenschaften, UV-stabil, bis ca. 200 °C thermisch stabil und besitzen Kristallinitätsgrade im Bereich von wenigen bis zu 70 %.

Als Verpackungsmaterial, z.B. für Lebensmittel, sind sie gut geeignet, da sie wenig Wasser durchlassen. Als auch natürlich vorkommende Polymere sind sie prinzipiell vollständig biologisch abbaubar. Sie werden daher vermehrt auch im medizinischen Bereich (Implantatmaterialien) eingesetzt.

Siehe auch: Polykondensation

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymere in der MedizintechnikLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemieAnwendungen

Die Einsatzgebiete verschiedener Kunststoffe in der Medizintechnik werden vorgestellt. Dabei wird auf die unterschiedlichen Anforderungen eingegangen, die sich ergeben, je nachdem, ob ein Werkstoff als Hilfsmittel, in Geräten oder im Körper z.B. als Implantat oder Drug Delivery System Anwendung findet.

Biologisch abbaubare PolymereLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Diese Lerneinheit stellt die wichtigsten biologisch abbaubaren Polymere mit ihren Eigenschaften und ihrer Herstellung vor.