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PolyelektrolytZoomA-Z

Fachgebiet - Makromolekulare Chemie

Polyelektrolyte sind Polymere, die an jeder Wiederholungseinheit ionisch dissoziierbare Gruppen tragen. Diese können Bestandteil der Polymerhauptkette oder von Seitenketten sein. Trägt nicht jede Wiederholungseinheit der Polymerkette eine ionische Ladung, so spricht man von Ionomeren. Polymere mit nur einer oder wenigen ionischen Gruppen, bevorzugt an den Kettenenden, sind Makroionen.

Man kann die Polyelektrolyte in Polysäuren und Polybasen unterteilen. Aus (anorganischen oder organischen) Polysäuren entstehen bei der Dissoziation unter Abspaltung von Protonen Polyanionen, aus Polybasen Polykationen. Schließlich zählen auch Polymere, die geladene Metallkomplexe als Substituenten enthalten, zu den Polyelektrolyten.

Polyelektrolyte werden z.B. als Superabsorber oder Flockungshilfsmittel eingesetzt.

Siehe auch: Polyanion , Polykation

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Polymere als FlockungshilfsmittelLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemieFunktionspolymere

Die Flockung von kolloidal suspendierten Teilchen kann durch Neutralisation ihrer Oberflächenladung ausgelöst werden. Polymere Flockungshilfsmittel sorgen dafür, dass sich die Flocken zu größeren Agglomeraten zusammenballen. Einige dieser Polymere werden vorgestellt.