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PolydispersitätsindexZoomA-Z

Die meisten Polymere bestehen aus vielen einzelnen Makromolekülen, deren Polymerisationsgrade bzw. Molmassen über einen mehr oder weniger breiten Bereich verteilt sind, sie sind also polydispers. Zur vollständigen Beschreibung eines Polymers gehört daher die Angabe seiner Molmassen-Verteilungskurve. Für viele Zwecke ist die Kenntnis der gesamten Verteilungskurve nicht erforderlich. Es genügen Informationen zur Breite der Molmassenverteilung, wie sie durch Angabe verschiedener Molmassen-Mittelwerte und ihrer Verhältnisse zueinander gegeben werden können. Diese Werte weichen um so stärker voneinander ab, je breiter die Molmassenverteilung ist. Üblicherweise gibt man das Verhältnis von gewichts- und zahlenmittlerer Molmasse an, das als Polydispersitätsindex bezeichnet wird.

Siehe auch: Zahlenmittel , Gewichtsmittel

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

MolmassenverteilungLevel 245 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

Diese Lerneinheit beschäftigt sich mit Molmassen und Molmassenverteilungen. Es werden wichtige Größen von Verteilungsfunktionen vorgestellt. Die Verteilungsfunktionen, die in der Polymerchemie von Bedeutung sind, werden genannt. Dabei wird auf die Poisson-Verteilung und die Schulz-Flory-Verteilung näher eingegangen. Die Verteilungsfunktionen für die 3 Fälle (1) Kettenabbruch durch Disproportionierung/Kettenübertragung, (2) Kettenabbruch durch Kombination und (3) Polykondensation werden hergeleitet. Die Abhängigkeit der Molmassenverteilung vom Umsatz wird diskutiert.

PolymerisationsgradLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymeranalytik

In dieser Lerneinheit werden die Begriffe Polymerisationsgrad, Polydispersitätsindex, kumulativer Polymerisationsgrad sowie Kopplungsgrad definiert. Faktoren, die den Polymerisationsgrad beeinflussen, werden erläutert.