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PolyamidZoomA-Z

Polyamide sind Polymere, deren Grundbausteine durch Amidbindungen zusammengehalten werden. Sie werden durch Polykondensation gebildet. Je nach Ausgangsmaterialien werden zwei verschiedene Typen von Polyamiden unterschieden. Der so genannte Perlon-Typ entsteht aus Aminocarbonsäuren, der Nylon-Typ aus Dicarbonsäuren und Diaminen. Aufgrund der hohen Polarität der Amidfunktion neigen Polyamide zur Ausbildung von Wasserstoff-Brücken. Dies führt zu einer relativ festen Struktur, die die Ausbildung größerer kristalliner Bereiche begünstigt. Diese Kristallinität begründet die Neigung der Polyamide zur Faserbildung, Polyamide sind aber auch als thermoplastische Werkstoffe von großer Bedeutung.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Einführung in die PolykondensationLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemieReaktionsmechanismen

Zunächst wird das Schema der Kondensationsreaktion gezeigt. Die verschiedenen Produkte Polyester, Polyamide, Phenoplaste, Aminoplaste und Silicone werden kurz vorgestellt. Schließlich wird auf die verschiedenen Herstellungsmethoden eingegangen: Schmelzpolykondensation, Lösungspolykondensation und Grenzflächenpolykondensation.

PolyamideLevel 240 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere

Je nach Ausgangsmaterial werden zwei verschiedene Typen von Polyamiden gebildet: Der so genannte "Perlontyp" entsteht aus Aminocarbonsäuren, der "Nylontyp" aus Dicarbonsäuren und Diaminen. Der Reaktionsmechanismus der Amidbildung wird gezeigt und die relativ komplexe Nomenklatur der Polyamide erklärt. Aufgrund der hohen Polarität der Amidfunktion neigen Polyamide zur Ausbildung von Wasserstoff-Brücken. Dies führt zu einer relativ festen Struktur, die die Ausbildung größerer kristalliner Bereiche begünstigt. Diese Kristallinität begründet die Neigung der Polyamide zur Faserbildung, Polyamide sind aber auch als thermoplastische Werkstoffe von großer Bedeutung.