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Siméon Denis PoissonZoomA-Z

Biographie

Geboren
21. Juni 1781 in Pithiviers, Frankreich
Gestorben
25. April 1840 in Sceaux (bei Paris)

Poisson hatte große Verdienste bei der Mathematisierung der Physik. Er besaß eine große Fähigkeit im Formalen. Green, Hamilton und Jacoby ließen sich von seinen Arbeiten inspirieren.

Ganz besondere Bedeutung für die Geophysik hat seine Entdeckung der Existenz von elastischen Transversalwellen. Bereits 1829 machte er den ersten Versuch der Berechnung der Eigenschwingungen einer elastischen Kugel. Er berechnete die Einwirkung eines widerstehenden Mediums auf die Schwingungen eines Pendels und gab 1828, vor Gauß, ein Verfahren zur Absolutmessung des Erdmagnetfeldes an. Dieses war zwar nicht praktikabel, er kannte aber schon den Begriff des Dipols, welchen er "magnetisches Element" nannte.

Mit mehr als 300 Arbeiten über Astronomie, reine und angewandte Mathematik, Mechanik, Elastizitätstheorie, Wärmelehre, Kapillarität, Elektrizität, Magnetismus und andere Themen war Poisson eine der fruchtbarsten Persönlichkeiten der Naturwissenschaften.

Chronologie

1781Geboren am 21. Juni in Pithiviers, Frankreich
1798 - 1800École Polytechnique, Paris
1802 - 1815Professur für Analysis und Mechanik, École Polytechnique, Paris
1808Astronom, Bureau des Longitudes
1840Gestorben am 25. April in Sceaux (bei Paris)