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platonische KörperZoomA-Z

Fachgebiet - Anorganische Chemie, Geometrie

Die platonischen Körper sind hochsymmetrische geometrische Objekte, die von gleichseitigen Vielecken begrenzt werden.

Es gibt fünf verschiedene platonische Körper. Die Benennung erfolgt anhand der Anzahl der gleichseitigen Begrenzungsflächen: Tetraeder (4 gleichseitige Dreiecke), Hexaeder (bzw. Würfel, 6 gleichseitige Vierecke), Oktaeder (8 gleichseitige Dreiecke), Dodekaeder (12 gleichseitige Fünfecke) und Ikosaeder (20 gleichseitige Dreiecke).

Abb.1
Die Platonischen Körper

Die Bezeichnung der Körper als reguläre oder regelmäßige Körper entstammt der Bezeichnung der Begrenzungsflächen: Gleichseitige Vielecke heißen auch reguläre oder regelmäßige Polygone.

Die regulären Körper sind bereits seit den Pythagoräern bekannt, ihre Bezeichnung als platonische Körper geht auf Platons Interpretation zurück. Platon betrachtete die Körper als Formen der Atome, aus denen die Welt aufgebaut ist: die Atome des Feuers als Tetraeder, die Atome der Erde als Hexaeder, die Atome der Luft als Oktaeder, die Atome des Wassers als Ikosaeder. Der ganze Kosmos besitzt die Gestalt des Dodekaeders.