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physikalische VernetzungZoomA-Z

Die physikalische Vernetzung eines makromolekularen Stoffes resultiert aus einer mehr oder weniger beständigen Zusammenlagerung von funktionellen Gruppen oder Kettenabschnitten der Polymeren ohne Ausbildung chemischer Bindungen. Da die physikalische Vernetzung im Gegensatz zu einer Vernetzung über kovalente Bindungen thermoreversibel ist, können die harten Domänen durch Erhitzen auf Temperaturen, die höher sind als deren Glastemperaturen bzw. Schmelztemperaturen, wieder aufgebrochen werden. Daher lassen sich solche Elastomere thermoplastisch verarbeiten.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Thermoplastische ElastomereLevel 230 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymereigenschaften

Thermoplastische Elastomere vereinen die mechanischen Eigenschaften von vulkanisierten Elastomeren mit der Verarbeitbarkeit von thermoplastischen Kunststoffen. In dieser Lerneinheit wird der Einfluss der Struktur thermoplastischer Elastomere auf deren Werkstoffeigenschaften beschrieben. Besonders wird dabei auf thermoplastische Styrol-Butadien-Elastomere eingegangen. Thermoplastische Polyesterelastomere werden kurz vorgestellt.

Physikalische NetzwerkeLevel 220 min.

ChemieMakromolekulare ChemiePolymere Netzwerke

Die Besonderheiten der physikalischen Vernetzung von Polymeren werden vorgestellt. Insbesondere wird auf die Bedeutung von Wasserstoff-Brückenbindungen eingegangen. Auch Verhakungsnetzwerke als Beispiele für eine rein mechanische Vernetzung werden erwähnt.