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PhosphorylierungZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Phosphorylierung ist allgemein die enzymatisch katalysierte Einführung einer oder mehrerer Phosphat-Gruppen in organische Moleküle oder Makromoleküle, z.B. Proteine oder Nucleinsäuren. Die entsprechenden Enzyme werden als Kinasen bezeichnet. Häufig stammt die Phosphat-Gruppe, die bei der Phosphorylierung übertragen wird, aus energiereichen Phosphat-Verbindungen (ATP, PEP, Kreatinphosphat). Phosphorylierungsreaktionen spielen eine große Rolle bei der Regulation von Proteinaktivitäten und Signaltransduktionsketten. Die umgekehrte Reaktion ist die Abspaltung einer Phosphat-Gruppe, die man als Dephosphorylierung bezeichnet.

Siehe auch: Dephosphorylierung , Hexokinase , Janus-Kinasen

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

ProteinmodifikationenLevel 220 min.

BiochemieProteinbiosyntheseProteine

Im Zusammenhang mit der Proteinsequenzierung werden verschiedene Modifikationen von Proteinen vorgestellt und ihre Bedeutung für den Zellstoffwechsel kurz erläutert.