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PhosphoproteineZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Phosphoproteine sind konjugierte Proteine mit kovalent gebundenem Phosphorsäure-Anteil. Ein typisches Beispiel ist das Casein der Milch, bei dem die Phosphorsäure über eine Ester-Bindung an eine OH-Gruppe des Proteins gebunden ist, oder das Ovalbumin des Eiklars.

Als Phosphoproteine werden aber auch Proteine bezeichet, die von Kinasen phosphoryliert bzw. von Phosphatasen dephosphoryliert werden können. Diese reversible Phosphorylierung von zumeist Serin-, Threonin- oder Tyrosin-Resten ist eine der wichtigsten posttranslationalen Proteinmodifikationen im zellulären Geschehen und reguliert die Aktivität von zalhreichen Proteinen und Signalkaskaden. Die Gesamtheit aller reversible phosphorylierbaren Proteine wird auch als Phosphoproteom bezeichnet.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Konjugierte ProteineLevel 140 min.

BiochemieProteinbiosyntheseProteine

Eine kurze Einführung in den Aufbau und das Vorkommen von konjugierten Proteinen.