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PharmakodynamikZoomA-Z

Fachgebiet - Pharmazie

Der von Pharma… und dynamis (griechisch für "Kraft") abgeleitete Begriff Pharmakodynamik beschreibt die Lehre von den Einflüssen eines Arzneistoffes auf den Organismus. Die Pharmakodynamik ist ein Teilgebiet der Pharmakologie. Dabei werden die Veränderungen im Organismus durch das Einwirken eines Arzneistoffes untersucht. Die Pharmakodynamik beschreibt warum, wo und wie ein Wirkstoff mit seinen Zielstrukturen wechselwirkt. Außerdem analysiert die Pharmakodynamik den Zusammenhang zwischen der Wirkung eines Arzneistoffes und seiner chemischen Struktur sowie dessen Dosierung.

Siehe auch: Pharmakokinetik

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Konzept der LeitstrukturLevel 260 min.

PharmaziePharmazeutische ChemieWirkstoffdesign

Die Suche nach neuen Wirkstoffen orientiert sich an den so genannten Leitstrukturen. Dieser Begriff bezeichnet den zwei- und dreidimensionalen Aufbau von Stoffen, die bereits einige der gewünschten Eigenschaften besitzen, aber andere vermissen lassen. Die meisten Leitstrukturen ergaben sich aus pflanzlichen, tierischen, mikrobiellen und körpereigenen Naturstoffen wie z.B. Neurotransmittern und Hormonen, wobei nur wenige der Vorlagen selbst als Arzneien zum Einsatz kommen. Eine ständig anwachsende Gruppe von Leitstrukturen wurde jedoch auch aus synthetischen Substanzen entwickelt, die klassisch in Tierversuchen auf biologische Wirksamkeit getestet wurden. Heute steht hierzu ein vollautomatisiertes Screening in Zellkulturen sowie molekularen Testsystemen zur Verfügung (High-Troughput-Screening, HTS).