zum Directory-modus

ParaffineZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie

Paraffine (lat. parum "zu wenig" und affinis "reaktionsbereit, keine Bindung eingehend") ist die Bezeichnung für Stoffgemische aus flüssigen und festen, gesättigten, aliphatischen, verzweigten und unverzweigten Kohlenwasserstoffen. Die allgemeine Summenformel einer solchen Mischung aus Isoparaffinen, n-Paraffinen und Alkanen ist CnH2n+2.

Paraffine sind brennbar, farb-, geruch- und geschmacklos und in Wasser unlöslich. Sie sind sehr reaktionsträge und elektrisch isolierend. Die Weltgesundheitsorganisation hat ihr toxisches Potential als so gering eingestuft, dass sie keinen Wert für die duldbare tägliche Aufnahmemenge (ADI1)) festgelegt hat.

Paraffine werden zur Herstellung von Salben, Kerzen, Pflegemitteln, Schmiermitteln und feinmechanischen Produkten verwendet.

Gereinigte Parafine werden als Paraffinwachse oder so genannte medizinische Weißöle in der Medizin und Kosmetik eingesetzt. In Form des Lebensmittelzusatzstoffs E905 finden sie als Überzugsmittel bei Obst, Gemüse und Trockenfrüchten Verwendung, ferner als Überzugsmittel bei Hart- und Schnittkäsen sowie als Trennmittel in der Süßwarenindustrie und Bäckereien.

1)ADI: Acceptable Daily Intake

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

RohölLevel 145 min.

ChemieTechnische ChemieProduktionstechnik

In der Lerneinheit wird die Erdölentstehung und die Nutzung des Erdöls in Historie und Gegenwart behandelt. Es wird detailliert auf die Förderung, die Zusammensetzung und die Klassifizierung des Rohöls eingegangen.