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outer membraneZoomA-Z

Fachgebiet - Mikrobiologie

Die outer membrane (äußere Membran) ist eine Besonderheit der Gram-negativen Bakterien. Diese Bakterien verfügen über eine Cytoplasmamembran, eine dünne Zellwand aus ein bis drei Mureinschichten und zusätzlich über eine äußere Membran, die aus Lipopolysacchariden aufgebaut ist und das Periplasma begrenzt. Diese Lipopolysaccharide wirken als Endotoxine und verusachen beim Menschen Immunreaktionen, die bis zum toxischen Schock führen können. Anders als die Cytoplasmamembran ist die äußere Membran permeabel für die meisten niedermolekularen Stoffe (Wasser, Ionen, kleine Metabolite) und enthält Porenproteine (Porine), die Moleküle bis zu 700 D passieren lassen.

Abb.1

Aufbau der Zellwand bei Gram-negativen Bakterien; die der Cytoplasmamembran aufliegenden Mureinschichten sind nicht gezeigt. Gram-positive Bakterien haben keine outer membrane und damit auch kein Periplasma.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

MembranproteineLevel 390 min.

BiochemieProteinbiosyntheseProteine

Membranproteine verhalten sich anders als lösliche Proteine. Hier werden ihre Eigenschaften vorgestellt und an einigen ausgewählten Beispielen erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Transport von Membranproteinen an ihren Wirkort.